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Groß St. Martin Köln

Kirchenführung

Karl Holtschneider, Kirchenführer

 

Der mächtige Vierungsturm von Groß St. Martin prägt bis heute, neben dem Rathausturm und dem Dom, das Kölner Stadtpanorama. Im alten Köln waren gleich zwei Kirchen dem hl. Martin geweiht. Die Pfarrkirche Klein St. Martin und die Klosterkirche Groß St. Martin, im damaligen Hafenviertel der Stadt.

Die Fundamente der Kirche (ca. 960 n. Chr.) ruhen auf den Überresten einer romanischen Kapelle. Nach einem Großbrand wurden die heutigen Gebäude zwischen 1150 und 1250 errichtet. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und man überlegte, die Trümmer als Mahnmal stehen zu lassen. Die Kölner beschlossen aber, die Kirche nach alten Vorlagen wieder aufzubauen. Die Restaurierungsarbeiten wurden 1985 abgeschlossen.

 

Heute präsentiert sich Groß St. Martin als ein heller, lichtdurchfluteter Kirchenraum. Sehenswert sind z. B. erhaltene bzw. ergänzte Ausstattungen die wie die Kreuzigungsgruppe von 1509, ein romanischer Taufstein, die Grablegungsgruppe aus dem 16. Jh. und  der „Schmerzensmann“ aus der Werkstatt van der Burch. Die sehenswerten Kirchenfenster wurden in den 1980er Jahren von Hermann Gottfried entworfen.

 

In der Unterkirche sind archäologische Funde aus der Baugeschichte römischer Zeit zu sehen.

​Termin: So 05.05.2024  14 - 16.15 Uhr
 

Treffpunkt:

An Groß St. Martin 9-11

50667 Köln

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Termine und Anmeldung: www.bildungswerk-gladbach.de

 

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St. UrsulaKöln

Kirchenführung

Karl Holtschneider, Kirchenführer

 

Die heutige Pfarrkirche St. Ursula ist eine ehemaligen Stiftskirche die vom Erzbischhof Hermann I. im Jahre 922 als adeliges Damenstift eingerichtet wurde.                                                                        Vermutlich im 6. Jahrhundert entstand ein dreischiffiger Kirchenbau. Im 12. Jh. begann ein Kirchen-neubau, der in etwa um 1250 abgeschlossen war. In einheitlicher Bauweise entstand eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querarmen und halbkreisförmigen Nebenabsiden und einen zweigeschossigen Westbau.

Das besondere an der Basilika sind die begehbaren Emporen. Im 13. Jh. kamen Ergänzungen hinzu z. B. nach dem Vorbild des Kölner Domes entstand der gotische Chorneubau, der 1287 geweiht wurde.       Im 17. Jh. fanden bedeutende Umgestaltungen des Innenraums statt.

Die Kirche ist der hl. Ursula geweiht, der Stadtpatronin von Köln, neben den hl. Drei Königen und dem hl. Gereon.

Um die hl. Ursula windet sich ein reicher Legendenkranz, der sich vom 9.-12. Jh. erstreckt. Der große Ursulazyklus aus dem Jahre 1456 ist ein Bilderzyklus der ausführlich vorgestellt wir. Sehenswert ist auch die begehbare Reliquienkammer - Goldene Kammer - die eine Vielzahl von Gebeinen, Büsten und goldenem Zierrat birgt.

Treffpunkt: St. Ursula    

Ursulaplatz 24 · 50668 Köln

 

Termin:  Samstag, 13.05.2023  15 Uhr  

          

 

 

 

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